Statuten der Tarock-Österreich-Organisation (Juni 2021)

Klare Regeln garantieren nachhaltige Entwicklung

Eine Überarbeitung der bisherigen ÖF-Statuten (Juni 2017) wurde am 17. Juni 2021 in einem Cupmeeting per Videokonferenz beschlossen. Die Anpassung wurde vor allem durch den Wegfall des Casinos Linz als Austragungsort und Sponsor und die Aufnahme des Kärntner Tarockcups notwendig.

In den ÖF-Statuten werden die Ziele der Tarock-Österreich-Organisation und die Abwicklung des Ö-Finales geregelt. Eine nachhaltige Entwicklung ist damit gewährleistet.

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Statuten zur Tarock-Österreich-Organisat
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1. Was ist die Tarock-Österreich-Organisation?

 

1.1     Die Tarock-Österreich-Organisation ist ein Zusammenschluss regionaler Tarockcups.

 

1.2     Die Tarock-Österreich-Organisation veranstaltet jährlich am Ende der Turniersaison das Finalturnier. Dabei werden alle Spieler eingeladen, die sich in der abgelaufenen Turniersaison über einen der derzeit sieben österreichischen Tarockcups qualifiziert haben.

 

1.3     Das Organisationsteam versucht die Turnier-Termine zu koordinieren, die Kontakte unter den Spielern und Veranstaltern zu intensivieren und das Tarockspiel in ganz Österreich populär zu machen. Für die Turnierkoordination steht der österreichweite Turnierkalender von Markus Mair unter www.tarock.tirol zur Verfügung.

 

1.4     Alle Cupverantwortlichen sind dazu aufgerufen, bei der von Franz Kienast betreuten Tarock-Österreich-Website http://tarockoesterreich.jimdofree.com mitzugestalten (etwa Vorschläge über neue Inhalte, Rückmeldungen über Fehler oder unpassende Inhalte).

 

1.4     Die Tarock-Österreich-Organisation ist nicht auf Gewinn ausgerichtet, Das ÖF-Organisationsteam arbeitet unentgeltlich.

 

2. Wie wird das Tarock-Österreich-Finale organisiert?

 

2.1     Die einzelnen Cupverantwortlichen verpflichten sich, die Gesamtwertungslisten rechtzeitig nach Abschluss der Cupsaison an Karl Haas jun. zu schicken und die Adressen in der von Leo Luger entwickelten Spielerverwaltung Abakus zu aktualisieren.

 

2.2     Karl Haas erstellt die Liste der qualifizierten Spieler inklusive der aktuellen Adressen und macht am Turniertag die Auswertung.

 

2.3     Franz Kienast erstellt, druckt und versendet per Post die Einladungen an die qualifizierten Spieler und kümmert sich um die Aufstellung und Abrechnung der Preise.

 

2.4     Austragungsort ist seit 2021 Frankenmarkt (Gasthof Greisinger). Alternativ kann der Cup, der den Sieger stellt, einen anderen Austragungsort wählen – er muss sich dann aber um die Organisation kümmern.

 

2.5     Für die Organisation der drei Ersatzspieler beim Ö-Finale sollte in erster Linie der austragende Cup sorgen.

 

2.6     Robert Sedlaczek berichtet in der Wiener Zeitung und im Volksblatt über das Ö-Finale.

 

2.7     Die Finanzierung des ÖF-Turnieres erfolgt größtenteils über das Startgeld, ergänzt durch von der Teilnehmerzahl abhängige Cupbeiträge und allfällige Sponsorenbeiträge.

 

2.8     Das Guthaben der Tarock-Österreich-Kasse liegt auf dem Hausruckcupkonto. Franz Kienast informiert die Cupverantwortlichen jährlich nach dem Ö-Finale über den aktuellen Kontostand.

 

2.9     Davon werden hauptsächlich folgende Ausgaben finanziert: Druck von Kartenpaketen, Rollup, ÖF-Tassen, Jubiläumsbroschüren, Druckkosten (Briefumschläge)...

 

3.  Wie werden Entscheidungen in der Tarock-Österreich-Organisation getroffen?

 

3.1      Entscheidungen werden vom Organisations-Team getroffen. Das Organisationsteam 

           besteht aus je einem Vertreter der sieben Cups. Derzeit sind das:

 

Raiffeisen Tarockcup Austria – Karl Haas jun.

Tiroler Tarockcup – Markus Mair

Hausruckviertler Tarockcup – Franz Kienast

Steirischer Tarockcup – Peter Baumann

Wiener Tarockcup – Gregor Zamberger

Sauwaldcup – Sepp Lang

Kärntner Tarockcup – Arno Peter

 

 

3.2      Jeder Cup hat eine Stimme. Alle Entscheidungen werden möglichst einstimmig gefällt.

 

3.3       Bei gravierenden Änderungen in der Ö-Finale-Organisation betreffend Modus, Finanzierung, Regeln, Veranstaltungsort, Sponsoren ist eine 2/3 Mehrheit erforderlich.

 

3.4     Ein Cup kann nur dann von einem Vetorecht Gebrauch machen, wenn eine geplante Änderung die Existenz des Cups gefährden würde bzw. die Teilnahme am Ö-Finale gefährden würde.

4. Gibt es Vorgaben an die Cups?

 

4.1     Jeder Cup muss sich um die ordentliche Abwicklung seiner Turniere kümmern.

 

4.2    Regelungen bezüglich Startgeld, Regeln, Turnierabwicklung und Cupwodus obliegen dem Cup.

 

4.3     Bei der Termingestaltung ist auf andere Cups nach Möglichkeit Rücksicht zu nehmen.

 

4.4     Die Cupverantwortlichen verpflichten sich, die gemeinsame Adressdatei nicht an  

          andere Personen weiterzugeben! 

 

5. Wie sind Neuaufnahme bzw. Ausscheiden eines Cups geregelt?

 

5.1       Ein neuer Cup muss ein neues Gebiet abdecken (Region/Bundesland) und eine bestimmte Größe haben (Richtwerte: 10 Turniere, 5 verschiedene Veranstaltungsorte, Teilnehmerschnitt von 30).

 

5.2       Über die tatsächliche Aufnahme entscheidet das Organisationsteam mit 2/3-Mehrheit.

 

5.3       Ein Cup kann freiwillig aus der Organisation ausscheiden.

 

5.4       Ein Cup kann vom Organisationsteam aus der Ö-Finale-Organisation ausgeschlossen werden, wenn er wesentliche Kriterien nicht mehr erfüllt.

6. Was ist der ÖF-Modus?

 

6.1      Jeder Spieler erhält seine ÖF-Vorrundenpunkte abhängig vom Rang in der jeweiligen Cupwertung. Jeder Cup wird auf Grund seines aktuellen Teilnehmerschnittes einer Cupstufe zugeordnet. Für jede Stufe gibt es entsprechende – mit einer einheitlichen Formel berechnete − Vorrundenpunkte.

 

6.2       Details zum gültigen Modus finden sich unter https://tarockoesterreich.jimdofree.com oder http://www.tarock.tirol.